Der Charakter des Hauptgebäudes der Maria-Ward-Schule wird durch das große Atriumdach geprägt, das alle Ebenen mit Tageslicht versorgt und einen hellen, transparenten Ort entstehen lässt. Dieser Eindruck wird durch vielfältige Sichtbezüge zum Außenraum unterstützt.
In den Klassenräumen wurden breite Profilleuchten mit mikroprismatischer Optik eingesetzt, um ein blendungsfreies Lernumfeld zu schaffen. Die Lichtbänder sind bündig zwischen den Akustikelementen abgehängt und werden über die gesamte Gebäudebreite geführt. Es entsteht eine durchgehende lineare Struktur, die nur durch die Glastrennwende unterbrochen wird. Eine tageslichtgeführte Lichtsteuerung gewährleistet die normgerechte Beleuchtung dieser Bereiche.
Parallel zu den Wänden installierte Lichtlinien akzentuieren die innenliegenden Sichtbetonflächen. Dieses wiederkehrende gestalterische Element findet sich in allen Wegezonen wieder. Die quer zu den Lichtlinien angeordneten Akustik-Baffeln wirken dabei wie ein Blendschutzraster.
In der Mensa wurde das im gesamten Gebäude durchgängige Element der linear angeordneten Beleuchtung unterbrochen und durch abgependelte Ringleuchten ersetzt. Formal beziehen sich die Ringleuchten auf die in dem angrenzenden Innenhof angeordneten kreisförmigen Sitzbänke. Ergänzt wird die Beleuchtung durch zwischen den Baffeln rückversetzt angeordnete Stromschienenstrahler, die für brillantes, akzentuiertes Licht auf den Tischen sorgen.
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