Beim Betreten des Tacheles Gebäude in Berlin wird der Besucher von Lichtlinien an Wänden und Decken sowie einer Projektion des Fotografiska-Logos empfangen. Im Erdgeschoss laden Bistro und Museumsshop zum Verweilen ein.
Die großzügigen Fassadenöffnungen bringen viel Tageslicht in die Räume und verändern so die Lichtstimmung. L-förmige Linienleuchten markieren eine Transitzone, bevor die Kontraste deutlicher werden. Das Gebäude verkörpert Gegensätze: Alt vs. Neu in der Architektur, Graffiti vs. Fotografie in der Kunst. Graffiti aus der früheren Kunstszene schmückt das Gebäude, das als Fotografie-Museum neu belebt wurde.
Das Beleuchtungskonzept greift diese Kontraste auf und differenziert zwischen Zirkulationsflächen und Ruhezonen. In den Treppenhäusern betonen Lichtinstallationen die Kunst, während Möbel wohnliche Akzente setzen.
Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle. Anstelle einer Grundbeleuchtung wurden gezielte Lichtquellen verwendet, um das Zusammenspiel von Hell und Dunkel zu betonen. Dies spart Energie und schafft Atmosphäre.
Auch bei der Integration von Licht in Möbel wurde darauf geachtet, dass Licht nur dort genutzt wird, wo es gebraucht wird. Eine abgestimmte Steuerung ermöglicht, die Beleuchtung an die Nutzung anzupassen.
Die Treppenhäuser und Flure sind durch Lichtelemente verbunden. Diffuse Rohrleuchten werden durch Strahler ergänzt, um Graffiti und Kunst zu beleuchten. Diese flexible Lösung passt sich optimal den Gegebenheiten an.
Für die Texte/Inhalte sind die einreichenden Unternehmen verantwortlich.