Fotografiska im Kunsthaus Tacheles, Berlin
Nominierung 2025 in der Kategorie Kulturbauten
jack be nimble – lighting | design | innovation
Köpenicker Straße 145
10997 Berlin
Kategorie
Kulturbauten
Lichtplanung
Sophia Klees, Lance Hollman, Janna Aronson, Rawicha Chalermchainukul
Fotorechte
Koy+Winkel Fotografie
Bauherr
pwr development, Berlin
Architekt
Herzog & de Meuron, Berlin
Innenarchitekt
Studio Aisslinger GmbH & Co.KG, Berlin
Elektroplanung
M&P Magdeburg GmbH, Magdeburg
Projektbeschreibung

Beim Betreten des Tacheles Gebäude in Berlin wird der Besucher von Lichtlinien an Wänden und Decken sowie einer Projektion des Fotografiska-Logos empfangen. Im Erdgeschoss laden Bistro und Museumsshop zum Verweilen ein.

Die großzügigen Fassadenöffnungen bringen viel Tageslicht in die Räume und verändern so die Lichtstimmung. L-förmige Linienleuchten markieren eine Transitzone, bevor die Kontraste deutlicher werden. Das Gebäude verkörpert Gegensätze: Alt vs. Neu in der Architektur, Graffiti vs. Fotografie in der Kunst. Graffiti aus der früheren Kunstszene schmückt das Gebäude, das als Fotografie-Museum neu belebt wurde.

Das Beleuchtungskonzept greift diese Kontraste auf und differenziert zwischen Zirkulationsflächen und Ruhezonen. In den Treppenhäusern betonen Lichtinstallationen die Kunst, während Möbel wohnliche Akzente setzen.

Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle. Anstelle einer Grundbeleuchtung wurden gezielte Lichtquellen verwendet, um das Zusammenspiel von Hell und Dunkel zu betonen. Dies spart Energie und schafft Atmosphäre.

Auch bei der Integration von Licht in Möbel wurde darauf geachtet, dass Licht nur dort genutzt wird, wo es gebraucht wird. Eine abgestimmte Steuerung ermöglicht, die Beleuchtung an die Nutzung anzupassen.

Die Treppenhäuser und Flure sind durch Lichtelemente verbunden. Diffuse Rohrleuchten werden durch Strahler ergänzt, um Graffiti und Kunst zu beleuchten. Diese flexible Lösung passt sich optimal den Gegebenheiten an.

Für die Texte/Inhalte sind die einreichenden Unternehmen verantwortlich.