Das Center am Potsdamer Platz in Berlin wurde durch ein innovatives Lichtkunstkonzept im Außenraum zu einem Ort, der die Sinne auf besondere Weise anspricht. Im Fokus stehen die neu gestalteten Zu- und Abluftschächte der Untergeschosse, die in Höhen zwischen 3,3 und 5 Metern aus der Erde ragen. Diese Schächte, an den öffentlichen Zugängen platziert, wurden zu beeindruckenden Lichtkunstinstallationen weiterentwickelt, die sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen.
Zentral ist die Verwendung einer dichroiden Folie, die tagsüber faszinierende Licht- und Spiegelungseffekte erzeugt. Das Sonnenlicht wird eingefangen, wodurch ein dynamisches Farbenspiel entsteht, das sich je nach Betrachtungswinkel verändert. Nachts verwandeln sich die Schächte in leuchtende Kunstwerke: Zwei lineare, warmweiße LED-Leuchten, die sich über die gesamte Höhe der Schächte ziehen, sorgen für eine subtile Inszenierung. Die Reflexionen im Inneren, verstärkt durch die dichroide Folie, erzeugen eine visuelle Vervielfältigung der Lichtlinien. Die Lichtlinien scheinen dabei ihre Farbe zu wechseln, was eine faszinierende Wirkung im Nachtbild erzeugt.
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt: Die energieeffizienten LEDs bleiben tagsüber ausgeschaltet, sodass kein Strom verbraucht wird. Eine astronomische Uhr steuert die Beleuchtung und schaltet sie um 24 Uhr ab. Bestehende Strukturen wurden integriert, um die Umweltbelastung zu minimieren und die Aufenthaltsqualität im Areal zu steigern.
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